Panorama für Hindus

Panorama für Hindus

Danke an meinen Kollegen, der mir das zur Verfügung gestellt hat.

Panorama: „Schöpfung bis Satsang“-Geschichte;

Ganz am Anfang der Zeit war Bhagwan da, und es gab nichts anderes… nur Bhagwan. Er erschuf das Universum und alles darin. Er machte die ersten Menschen, einen Mann und eine Frau. Sie waren ihrem Schöpfer nicht gleich. Er allein war Gott, und sie waren seine besondere Schöpfung. Er hatte eine perfekte Beziehung zu ihnen – er ging mit ihnen, sprach mit ihnen und sorgte für sie –, bis der Mann und die Frau eines Tages Bhagwan ungehorsam wurden und ihre Beziehung zu ihm brachen. Dieser Ungehorsam trennte sie von Gott.

Der Mann und die Frau hatten Kinder. Ihre Kinder hatten Kinder, und sie vermehrten sich weiter, bis die ganze Erde mit Menschen gefüllt war. Aber genau wie beim ersten Mann und der ersten Frau trennte ihr Ungehorsam sie von Gott. Doch Bhagwan vergaß seine besondere Schöpfung nie. Eines Tages sprach er zu einem Mann namens Abraham und sagte zu ihm: „Ich werde dir viele Nachkommen geben. Ich werde ein großes Volk aus ihnen machen. Sie werden das Volk sein, das ich für meine Zwecke erwählt habe. Ich werde der ganzen Welt durch diese deine Nachkommen den Weg zu einer wiederhergestellten Beziehung zu mir anbieten.“ Und obwohl Abraham und seine Frau nie Kinder hatten bekommen können, vertraute Abraham auf Gottes Versprechen. Aus diesem Grund sah Bhagwan Abraham als jemanden an, der eine rechte Beziehung zu ihm hatte.

Gott hielt sein Versprechen gegenüber Abraham. Abraham hatte einen Sohn, und sein Sohn hatte Söhne, bis Bhagwan tatsächlich ein großes Volk aus Abrahams Nachkommen gemacht hatte. Manchmal vertrauten sie Gott und seinen Versprechungen, wie ihr Vorfahre Abraham, aber meistens waren sie ungehorsam, genau wie der erste Mann und die erste Frau. Deshalb sandte Gott besondere Boten zu den Menschen, um ihnen zu zeigen, wie sie wieder eine gute Beziehung zu ihm haben könnten. Einer von Bhagwans Boten hieß Jesaja. Jesaja brachte Abrahams Nachkommen eine Botschaft der Hoffnung über einen versprochenen Muktidata. Er sagte: „Wir alle haben uns von Gott und seinen Wegen entfernt. Wir alle sind ungehorsam. Aber Gott sagt: ‚Ich sende euch einen Retter, den Muktidata, der die gesamte Strafe für euren Ungehorsam auf sich nehmen wird. Er wird gegeißelt und geschlagen werden. Er wird wegen eures Aufbegehrens gegen Bhagwan sterben. Aber ich werde ihm das Leben wiedergeben. Und aufgrund dessen, was der Muktidata tun wird, könnt ihr eine rechte Beziehung zu mir haben.‘“

Von da an warteten sie voller Erwartung auf diesen versprochenen Retter, und sie warteten und sie wartete.

Bhagwan hielt sein Versprechen gegenüber Abrahams Nachkommen tatsächlich. Er sandte den versprochenen Retter. Dies war Sanatan Guru Yishu, Gottes eigener Sohn, der Herr Jesus Christus. Guru Yishu bewies, dass er tatsächlich der Muktidata war, indem er viele Wunder wirkte und Menschen heilte, und genau wie in der Geschichte, die ich dir zuvor erzählt habe, erkannten sogar böse Geister seine Autorität an.

Nicht jeder erkannte, wer Yishuji war, aber viele Menschen folgten ihm als dem einzigartigen Sanatan Guru. Er lehrte seine Jünger. Eines Tages sagte er zu ihnen: „Wenn ihr mir folgt, werde ich euch Amrit Jivan geben. Ihr gehört zu mir. Niemand kann euch mir entreißen. Gott und ich sind eins.“

Diejenigen, die ihr Vertrauen nicht in Guru Yishu setzten, wurden sehr wütend darüber, dass er behauptet hatte, er und Gott seien eins. So überzeugten sie die Regierung, ihn hinrichten zu lassen. Und genau wie Gott gesagt hatte, wurde Yishuji gegeißelt. Er wurde geschlagen. Und dann wurde er brutal zum Tode geführt. Aber wie Gott auch versprochen hatte, wurde Guru Yishu das Leben wiedergegeben!

Danach zeigte sich der Sanatan Guru seinen Nachfolgern und bewies eindeutig, dass er von den Toten zurückgekehrt war. Vierzig Tage lang lehrte Guru Yishu seine Nachfolger. Er sagte zu ihnen: „Ich werde euch bald verlassen, aber wenn ich das tue, werde ich euch Gottes Geist senden, den Pawana Aatma. Und wenn ihr seinen Geist empfangt, werdet ihr Frieden (Shanti) und auch Kraft (Shakti) empfangen – Kraft, um jedem von mir zu erzählen. Geht in die ganze Welt und teilt mit den Menschen, was ich in eurem Leben getan habe und in ihrem tun kann. Lehrt sie, das zu befolgen, was ich euch gelehrt habe. Und wenn sie ihr volles Vertrauen in mich setzen, gebt ihnen meine Diksha. Initiiert sie als meine Jünger, indem ihr sie im Wasser untertaucht. Lasst sie diese symbolische Initiation vollziehen, um zu zeigen, dass sie sich mir vollständig unterworfen haben. Es wird bedeuten, dass sie sich von ihrem Ungehorsam abgewandt und sich durch ihren Glauben an mich Gott zugewandt haben.“

Eines Tages verließ Yishuji sie tatsächlich. Er stieg direkt vor ihren Augen in die Wolken auf. Während sie zuschauten, erschienen zwei übernatürliche Wesen und fragten sie, warum sie in den Himmel schauten. „Sanatan Guru Yishu wird eines Tages auf dieselbe Weise zurückkehren, wie er gegangen ist“, sagten sie.

Von diesem Moment an warteten die Nachfolger von Guru Yishu voller Erwartung auf seine Rückkehr. Und sie gingen überall hin und erzählten den Menschen von ihm. Und wenn Menschen an Yishuji glaubten, wurden sie im Wasser untergetaucht, was ihre Diksha als seine Jünger symbolisierte. Diese Zeremonie zeigte, dass sie sich von ihrem Ungehorsam abgewandt hatten, hin zu einer wiederhergestellten Beziehung zu Bhagwan durch den Glauben an Sanatan Guru Yishu.

Das ist es, was wahre Nachfolger von Yishuji auch heute noch tun. Sie erzählen jedem von ihm. Sie kommen zusammen, um Gott anzubeten, zu beten, für die Bedürfnisse der anderen zu sorgen und mehr über ihren Sanatan Guru, Yishuji, zu lernen.

Und das ist etwas, das ich als sein Shishya tue. Ich fühle mich gedrängt, anderen von Guru Yishu zu erzählen und davon, wie er mein Leben verändert hat.

Hindu-Terminologie

Begriff Deutsche Übersetzung
Aatma Geist / Seele
Amrit Jivan Unsterbliches Leben
Bhagwan Gott, der höchste Herr
Bhakti Hingabe / Devotion
Dharma Pflicht / Kosmische Ordnung
Diksha Initiation, Weihe
Karma Handlung, Tat
Muktidata Retter
Moksha Erlösung / Heil
Pawana Aatma Heiliger Geist, Reine Seele
Sanatan Guru Ewiger Lehrer
Satsang Geistliches Treffen
Shakti Kraft / Energie
Shanti Frieden
Shishya Jünger / Schüler
Yatra Reise / Pilgerfahrt
Yishu Jesus
Gebetsrad

Gebetsrad

Gebetsrad

In der folgenden Zusammenfassung erzählen wir Euch wie wir anhand von Jesu Beispiel beten können. Dies ist eine Version des Gebetsrades für mündliche denkende Menschen.

Lass uns schauen, wie Jesus mit seinen Jüngern während des Passahmahls gebetet hat und wie wir selber täglich beten können.

Jesus hat wie üblich die Feier der Befreiung mit Lob und Anbetung begonnen. In der Feier nahm er Brot und dankte Gott dafür. Er teilte es und gab es seinen engsten Freunden mit den Worten: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder, und denkt daran, was ich für euch getan habe, wenn ihr dieses Brot esst.“

Nach dem Essen nahm er den Becher mit Wein, reichte ihn seinen engsten Freunden und sagte: „Dies ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen in Kraft tritt. Es wird für euch und eure Errettung zur Vergebung Eures Ungehorsams und Eurer Sünden vergossen.“

Danach hielt Jesus eine lange Abschiedsrede: Der Kern dieser Rede ist:

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.

Danach betete Jesus lange, das Herz dieses Gebetes ist: „Ich bitte aber nicht nur für meine engsten Freunde, sondern für alle, die durch die Worte meiner Nachfolger von mir hören werden und an mich glauben. Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist.

Als sie dann ein Loblied gesungen hatten, gingen sie zu einem Berg außerhalb der Stadt, in der Gott angebetet wurde.

Luk 22,19-20

Joh 15,5+7

Joh 17,20-21

Mt 26,30

 

In diesem Text können wir verschiedene Arten des Gebetes entdecken:

In der folgenden Zusammenfassung erzähle ich Euch wie wir selber anhand von Jesu Beispiel beten können. Lass uns schauen, wie Jesus mit seinen Jüngern während des Passahmahls gebetet hat und wie wir selber täglich beten können.

Jesus hat wie üblich die Feier der Befreiung mit Lob und Anbetung begonnen. In der Feier nahm er Brot und dankte Gott dafür. Er teilte es und gab es seinen engsten Freunden mit den Worten: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder, und denkt daran, was ich für euch getan habe, wenn ihr dieses Brot esst.“

Nach dem Essen nahm er den Becher mit Wein, reichte ihn seinen engsten Freunden und sagte: „Dies ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen in Kraft tritt. Es wird für euch und eure Errettung zur Vergebung Eures Ungehorsam und Eurer Sünden vergossen.“

Jesus war ohne Sünde und ohne Ungehorsam, aber wir sollen und dürfen Jesus unseren Ungehorsam bekennen.

Danach hielt Jesus eine lange Abschiedsrede: Der Kern dieser Rede ist:

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. (In Jesus bleiben, auf Jesus hören) Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt (Gottes Wort lesen und anwenden), dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten. (Bitte und Fürbitte)

Danach betete Jesus lange, das Herz dieses Gebetes ist: „Ich bitte aber nicht nur für meine engsten Freunde, sondern für alle, die durch die Worte meiner Nachfolger von mir hören werden und an mich glauben werden. Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist.

Sie sangen dann ein Loblied, danach gingen sie zu einem Berg außerhalb der Stadt, in der Gott angebetet wurde.

Wenn die Jüngerschaft vom Tisch verschwindet

Wenn die Jüngerschaft vom Tisch verschwindet

Von Jean Johnson – Five Stones Global, mit freundlicher Genehmigung

Jesus war für vieles bekannt –

aber eines davon war Folgendes:

Er tauchte immer wieder an Tischen auf.

Er aß mit seinen Jüngern.

Man warf ihm vor, mit Sündern zu essen.

Er sandte seine Nachfolger

in die Häuser anderer Menschen –

um dort zu sitzen,

um zu empfangen,

um zu bleiben.

Jüngerschaft, auf Seine Weise,

fand an Tischen statt.

Keine kirchliche Veranstaltung.

Kein Programm.

Sondern gemeinsames Leben.

Die Atmosphäre am Tisch

Am Tisch

kannte man die Menschen.

Gespräche schweiften ab.

Fragen tauchten auf.

Geschichten wurden erzählt und wiedererzählt.

Korrekturen erfolgten ganz natürlich.

Gehorsam war unmittelbar.

Der Glaube war sichtbar.

Der Tisch barg etwas,

das kein Programm hervorbringen konnte – Nähe.

Die Abkehr

Doch langsam, fast unbemerkt,

haben wir die Jüngerschaft

vom Tisch weg verlagert.

In Gebäude.

In Programme.

In geplante Veranstaltungen.

Und mit jedem Schritt weg

veränderte sich etwas.

Für jeden Schritt,

den wir die Jüngerschaft

von alltäglichen Räumen

und organischen Beziehungen entfernen,

verringern wir ihre Kraft.

Was verloren geht

In dem Moment, in dem die Jüngerschaft den Tisch verlässt,

beginnt sie, ihre Kraft zu verlieren.

Verletzlichkeit schwindet –

denn Menschen spielen eine Rolle

leichter, als dass sie sich öffnen.

Echtheit schwindet –

denn das Umfeld

beginnt, Erwartungen zu formen.

Beteiligung schrumpft –

denn wenige sprechen,

während viele zuhören.

Und mit der Zeit

wird Jüngerschaft zu etwas,

an dem Menschen teilnehmen –

statt zu etwas, das sie leben.

Warum der Tisch sich multipliziert

Tische multiplizieren sich,

weil sie einfach sind.

Jeder hat Zugang.

Jeder weiß, wie man sitzt,

wie man isst,

wie man redet,

wie man zuhört.

Keine spezielle Schulung erforderlich.

Kein Gebäude nötig.

Nur Menschen

und die Bereitschaft,

das Leben zu teilen.

Was Menschen

in diesen Räumen erleben,

können sie wiederholen.

Und was wiederholt werden kann,

kann sich vermehren.

Zurück zum Tisch

Dies ist keine Ablehnung des Lehrens.

Es ist eine Neuausrichtung.

Lehren gehört

in die Beziehung hinein –

nicht an ihre Stelle.

Und oft bedeutet dies mehr, als Menschen

in unsere Komfortzonen einzuladen.

Es bedeutet, in ihre Räume einzutreten –

an ihren Tischen zu sitzen,

in ihren Häusern,

in ihrem Lebensrhythmus.

Denn Jüngerschaft vertieft sich dann,

wenn sie dort stattfindet,

wo sich die Menschen am wohlsten fühlen –

nicht dort, wo wir die größte Kontrolle haben.

Wenn wir eine Jüngerschaft wollen,

die Menschen tatsächlich prägt

und sich durch andere vermehrt,

müssen wir sie zurückbringen

in den Alltag.

Zurück in die Häuser.

Zurück zu den Gesprächen.

Zurück an die Tische.

Denkanstöße

Was lebst du den Menschen in deiner Gastkultur vor?

Wo findet deine Jüngerschaft statt?

In einem Programm?

In einem Gebäude?

Bei einer Veranstaltung?

Oder im gemeinsamen Leben

von Menschen,

die gemeinsam unterwegs sind

und lernen, Jesus

Seite an Seite nachzufolgen?

Quelle: Five Stones Global

Es lohnt sich diese Seite mal gründlich zu entdecken.

Jesus bereitet einen Platz für seine Anhänger vor

Jesus bereitet einen Platz für seine Anhänger vor

Jesus bereitet einen Platz für seine Anhänger vor Johannes 13,1, 13,21, 30, 13,38, 14,1-6, Offenbarung 21,1-8 und 22,1-5

In einer meiner Schulungen ist folgendes Panorama entstanden: Denn diese Geschichte wurde für speziell für Menschen gestaltet, die sich nach Sicherheit und einer Wohnung sehnen. Mir persönlich gefällt, wie das Wort Gottes in verschiedene Situationen hineinsprechen kann:

Jesus wusste, dass die Zeit bald kommen würde, in der er diese Welt verlassen und zum Vater zurückkehren würde. Er hatte vorausgesagt, dass einer seiner Freunde ihn an die religiösen Leiter verraten würde, und dieser war bereits aufgebrochen, um dies zu tun. Er hatte auch vorausgesagt, dass sein Freund Petrus ihn in derselben Nacht verleugnen würde. Dann fuhr Jesus fort und sagte zu seinen Jüngern: „Fürchtet euch nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch nicht gesagt, dass ich hingehe, um einen Platz für euch vorzubereiten. Wenn alles fertig ist, werde ich wiederkommen, um euch zu mir zu holen, damit ihr alle mit mir zusammen sein könnt. Ihr wisst, wo ich hingehe.“ „Nein“, sagte einer seiner Freunde, ‚wir wissen nicht, wohin du gehst; wie sollen wir den Weg finden?‘ Jesus sagte: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“

Viel später, nachdem Jesus gekreuzigt worden war, gestorben und auferstanden und zu Gott, dem Vater, zurückgekehrt war, hatte einer seiner Freunde, Johannes, eine Vision vom Ende der Welt, wenn Jesus wiederkommen würde. Unter anderem sah er Folgendes: „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen. Ich hörte eine Stimme vom Himmel, die sprach: ‚Gott wohnt bei den Menschen.‘ Sie sprach auch: ‚Sie werden sein Volk sein.‘ Und: ‚Er wird ihr Gott sein.‘ Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, und es wird keinen Tod mehr geben, keine Trauer, kein Weinen und keinen Schmerz mehr.“ Und Gott sagte: Seht! Ich mache alles neu! Diejenigen, die fest in ihrem Glauben bleiben, werden dies erben, und ich werde ihr Gott sein und sie werden meine Kinder sein. Aber diejenigen, die sich entschieden haben, Jesus, Gott und seine Gebote zu verleugnen, werden in den Feuersee geworfen und für immer von Gott getrennt sein. Ich sah auch den Fluss des Wassers des Lebens, der vom Thron Gottes und vom Lamm, Jesus, ausging. An beiden Ufern des Flusses stand der Baum des Lebens, dessen Blätter zur Heilung der Völker dienten. Nichts wird mehr verflucht sein. Es wird keine Nacht mehr geben, und niemand wird das Licht einer Lampe oder der Sonne brauchen, denn Gott wird ihr Licht sein, und sie werden regieren in alle Ewigkeit.

Team-Bund

Team-Bund

Um das Miteinander in einem Team zu regeln, geben sich viele Teams einen Teambund, dabei werden viele Einander-Verse aufgelistet. Es soll rund hundert solcher Verse im Neuen Testament geben. Selbst 20 solche Verse kann man sich schwer merken. So ist die Idee entstanden dies in ein Panorama zu packen, eben um nicht einzelne Verse allein stehen zu lassen, sondern um den wichtigsten Versen einen Rahmen zu geben. Das ist dabei entstanden.

„Jesus ging auf einen Berg um zu beten. Er betete die ganze Nacht. Am nächsten Morgen wählte er seine 12 Jünger aus. Anschließend stieg er mit ihnen den Berg herunter und sie kamen auf einen großen freien Platz. Dort wartete eine große Menschenmenge, viele wollten von Jesus geheilt werden. Und Jesus sprach zu seinen engsten Freunden und den Menschen. Das ist der Kern dieser ersten Rede an sein Team lautete: „Seid so barmherzig wie euer Vater im Himmel! Richtet nicht über andere, dann werdet ihr auch nicht gerichtet werden. Wenn ihr bereit seid, anderen zu vergeben, dann wird auch euch vergeben werden. Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so reich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt.“

Jesus zog mit seinen Jüngern durch´s Land und lehrte seine Jünger durch sein Vorbild, seine Wunder und seine Worte. Jesus ermahnte seine Anhänger aufeinander acht zu haben. Wenn jemand von Gottes Weg abgekommen ist, dann helft einander auf den Weg zurück. Wenn Menschen absolut nicht zu Gottes Weg zurückkehren wollen, dann trennt Euch von ihnen. Eines Tages kurz vor seiner Ankunft und Hinrichtung in Jerusalem bat die Mutter von zwei seiner Jünger, dass ihre beiden Söhne die beiden Ehrenplätze an Jesu Seite in seinem neuen Reich bekommen. Die anderen Jünger waren empört. Deshalb rief Jesus sie zusammen: „Ihr wisst, wie die Machthaber der Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. Aber so darf es bei euch nicht sein. Wer größer sein will, der soll den anderen dienen. Wer der erste sein will, der soll sich allen unterordnen. Auch der zukünftige Herrscher ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam um zu dienen und sein Leben hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.“ Anschließend zog Jesus mit seinen Jüngern nach Jerusalem.

Am Vorabend des Passahfestes, dem Fest der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten wusch Jesus seinen Jüngern die Füße, um ihnen ein Beispiel zu geben, dem sie folgen sollen. Am Ende der Fußwaschung fasste er noch einmal alles zusammen: „Heute gebe ich euch ein neues Gebot: Liebt einander. So wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr euch auch untereinander lieben. An der Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ In einer langen Abschiedsrede beschrieb Jesus das Verhältnis zwischen ihm und seinen Jüngern. „Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, so wie ich in ihm bleibe, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Denkt daran, nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, damit ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt, die bleibt.“

Nach seiner Hinrichtung und Auferstehung gab Jesus seinen Jüngern einen großen Auftrag: Macht zu Jüngern alle Völker. Und doch hat sich das Jüngerteam damit sehr schwer getan. Jesus musste erst Petrus eine Vision geben und auf Cornelius, einen gottesfürchtigen römischen Hauptmann treffen lassen. Dann erkannte Petrus: „Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben wie es ihm gefällt.“ Diese Zusammenfassung ist auf der Heiligen Schrift gegründet und sie ist wahr.

Auch wir sind Teil dieses Jüngerteams und wollen nach dem Vorbild und der Berufung Jesu dienen. Unser Ziel hat Johannes, ein anderer Jünger im Auftrag Gottes beschrieben. Johannes wurde wegen seines Glaubens auf eine einsame Insel verbannt. Dort hat ihm Gott eine Botschaft der Hoffnung gegeben: Eines Tages werden Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen Jesus anbeten, weil er sie mit seinem Blut und Opfertod sie freigekauft hat.“

de_DEDeutsch