Um das Miteinander in einem Team zu regeln, geben sich viele Teams einen Teambund, dabei werden viele Einander-Verse aufgelistet. Es soll rund hundert solcher Verse im Neuen Testament geben. Selbst 20 solche Verse kann man sich schwer merken. So ist die Idee entstanden dies in ein Panorama zu packen, eben um nicht einzelne Verse allein stehen zu lassen, sondern um den wichtigsten Versen einen Rahmen zu geben. Das ist dabei entstanden.
„Jesus ging auf einen Berg um zu beten. Er betete die ganze Nacht. Am nächsten Morgen wählte er seine 12 Jünger aus. Anschließend stieg er mit ihnen den Berg herunter und sie kamen auf einen großen freien Platz. Dort wartete eine große Menschenmenge, viele wollten von Jesus geheilt werden. Und Jesus sprach zu seinen engsten Freunden und den Menschen. Das ist der Kern dieser ersten Rede an sein Team lautete: „Seid so barmherzig wie euer Vater im Himmel! Richtet nicht über andere, dann werdet ihr auch nicht gerichtet werden. Wenn ihr bereit seid, anderen zu vergeben, dann wird auch euch vergeben werden. Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so reich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt.“
Jesus zog mit seinen Jüngern durch´s Land und lehrte seine Jünger durch sein Vorbild, seine Wunder und seine Worte. Jesus ermahnte seine Anhänger aufeinander acht zu haben. Wenn jemand von Gottes Weg abgekommen ist, dann helft einander auf den Weg zurück. Wenn Menschen absolut nicht zu Gottes Weg zurückkehren wollen, dann trennt Euch von ihnen. Eines Tages kurz vor seiner Ankunft und Hinrichtung in Jerusalem bat die Mutter von zwei seiner Jünger, dass ihre beiden Söhne die beiden Ehrenplätze an Jesu Seite in seinem neuen Reich bekommen. Die anderen Jünger waren empört. Deshalb rief Jesus sie zusammen: „Ihr wisst, wie die Machthaber der Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. Aber so darf es bei euch nicht sein. Wer größer sein will, der soll den anderen dienen. Wer der erste sein will, der soll sich allen unterordnen. Auch der zukünftige Herrscher ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam um zu dienen und sein Leben hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.“ Anschließend zog Jesus mit seinen Jüngern nach Jerusalem.

Am Vorabend des Passahfestes, dem Fest der Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten wusch Jesus seinen Jüngern die Füße, um ihnen ein Beispiel zu geben, dem sie folgen sollen. Am Ende der Fußwaschung fasste er noch einmal alles zusammen: „Heute gebe ich euch ein neues Gebot: Liebt einander. So wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr euch auch untereinander lieben. An der Liebe zueinander wird jeder erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ In einer langen Abschiedsrede beschrieb Jesus das Verhältnis zwischen ihm und seinen Jüngern. „Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, so wie ich in ihm bleibe, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Denkt daran, nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, damit ihr euch auf den Weg macht und Frucht bringt, die bleibt.“
Nach seiner Hinrichtung und Auferstehung gab Jesus seinen Jüngern einen großen Auftrag: Macht zu Jüngern alle Völker. Und doch hat sich das Jüngerteam damit sehr schwer getan. Jesus musste erst Petrus eine Vision geben und auf Cornelius, einen gottesfürchtigen römischen Hauptmann treffen lassen. Dann erkannte Petrus: „Jetzt erst habe ich richtig verstanden, dass Gott niemanden wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt. Alle Menschen sind ihm willkommen, ganz gleich, aus welchem Volk sie stammen, wenn sie nur Ehrfurcht vor ihm haben und so leben wie es ihm gefällt.“ Diese Zusammenfassung ist auf der Heiligen Schrift gegründet und sie ist wahr.
Auch wir sind Teil dieses Jüngerteams und wollen nach dem Vorbild und der Berufung Jesu dienen. Unser Ziel hat Johannes, ein anderer Jünger im Auftrag Gottes beschrieben. Johannes wurde wegen seines Glaubens auf eine einsame Insel verbannt. Dort hat ihm Gott eine Botschaft der Hoffnung gegeben: Eines Tages werden Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen Jesus anbeten, weil er sie mit seinem Blut und Opfertod sie freigekauft hat.“
Neueste Kommentare